Business as usual
Lang hab ich nichts mehr über den Hund geschrieben. Nun gut, - Nele ist nicht mehr die Protagonistin dieses Blogs, trotzdem ist es irgendwie schade.
Was haben wir gemacht? Was gab und gibt es Neues?
Kurz: Business as usual und Neues gibt es auch nicht wirklich.
Vielleicht habt Ihr auch gemerkt oder besser geahnt, dass ich nicht mal mehr zum Bloglesen oder Blogkommentieren bei “Hundefreunden” komme. Ich ersticke mal wieder in Arbeit.
Und das bedeutet notgedrungen für Nele, dass wir eben einfach mal “nur schnell”, aber trotzdem so viel wie möglich spazierengehen. Das Wetter hat uns ein bisschen den Strich durch die Rechnung gemacht, aber das war halb so schlimm, denn U. kann Gedanken lesen und ist mir immer eine SMS zuvor gekommen: Sie wollte ebenso wie ich nicht allein gehen und so haben wir uns eben die letzten Tage zu zweit durch den Regen gequält. Ich plädiere übrigens dafür, den Radlweg an Regentagen von der Leinenpflicht auszunehmen. Wenn es regnet, sind dort nur Hundebesitzer und Hunde unterwegs. Verständlich…
Fotos habe ich viele gemacht, aber meistens mit dem Makro, ein paar davon gibt es auf medamind und andere auf Flickr. Und dann gab es noch die Leinengeschichte, aber dazu ist eigentlich auch der aktuelle Stand gesagt.
Nele unterdessen ist eigentlich ganz zufrieden, aber auch ziemlich frech: Sie hat heute beispielsweise wiederholt Kleinigkeiten aus der Küche stibizt. Hackbratenreste, Fischstäbchen - tja und Sesam scheint sie zu mögen, denn sie wollte ein paar Mal übers Fladenbrot herfallen…
Ansonsten hatte ich ja mal über den Garten geschrieben, bei dem mir irgendwann auffiel, dass er aussehe wie ein Sturzacker. Inzwischen geht es. Wir haben Gras gesät und insgesamt ist alles, bis auf einige Flecken wieder saftig grün. Es wird schon. Nele lasse ich nun spät am Abend immer vor dem Haus raus und sie stolpert dann in der Dunkelheit selbst die Böschung herunter auf die Wiese. Keine Grasschäden mehr im Garten - prima. Nur Nele hasst es, die Böschung runter zu müssen. Manchmal verfranst sie sich mangels Sicht auf dem Rückweg irgendwo im Gebüsch oder tappt bei Regenwetter in eine riesen Matschpfütze. Und das mag sie beides nicht.
Nur leider ist Neles Buddelleidenschaft was den Garten betrifft ungebrochen. Vor allem die Stellen direkt an der Terrasse haben es ihr angetan, - wir schütten es inzwischen nur noch lieblos zu, in der Hoffnung, die entsprechenden Stellen würden vielleicht irgendwann uninteressant. Denkste. Hund glaubt weiterhin, unsere Terrasse untergraben zu müssen und zerstört all unsere Arbeit und Hoffnungen sofort - und mit Feuereifer.