Inselimpressionen Murter
Mit Hund an den Strand - nicht so einfach. Schatten muss er bieten (ganz wichtig!) und im Idealfall ist auch nicht zuviel los. Hier nochmal Impressionen von vor zwei Tagen.
Das Problem sind vor allem die vielen Menschen, die sich ungefragt und vollkommen falsch (also wider besseren Wissens) dem Hund nähern, von vorne versteht sich, um ihm den Kopf zu kraulen. Nele kann genau das überhaupt nicht leiden und ist dabei wahrscheinlich recht hundetypisch. Man muss mal ganz deutlich sagen: hier sind die Leute ja manchmal unbelehrbar. Wann immer vor allem kleine Kinder dabei sind, heißt es daher aufzupassen.
Irgendwie ja schon seltsam: die einen haben eine vollkommen unbegründete Panik vor einem Briard, weil er einfach nur groß ist (und wenn man ihn einfach nur lässt, ist der Hund ja die Friedlichkeit schlechthin), die anderen allerdings kommen mit einer eigenartigen Distanzlosigkeit auf den Hund zu.
Am nordwestlichen Zipfel der Insel haben wir aber dann ein wunderbar einsames Stück Küste gefunden, wo die Kinder nochdazu toll schnorcheln konnten und der Hund auch seine Freude hatte. Baden ist nicht ihr Ding, haben wir festgestellt - auch wenn sie tapfer im Salzwasser herumschlabbert und sich auch nicht durch einen eigenen Napf frischen Wassers davon abbringen lässt. Aber herumschnuffeln und schauen, ob noch alle da sind oder auch Briard-mäßig einfach nur dabei sein - das mag sie.
Und nebenbei gibt es hier noch hübsche grüne Seeigel, die man aus dem Wasser tauchen kann. Ich muss das heute auch noch ausprobieren - zugegebenermaßen lege ich mich am Strand lieber in die Sonne als ins Wasser zu steigen.


