Fetch & Woof

woof

Heute ist Nele mal Hundespielzeug Testerin. “Fetch & Woof” heißt der Ball, hier in Variante grün. Wir haben von Puppy & Prince das nette Angebot bekommen, das Spielzeug zu testen - das machen wir doch gerne!

Mein erster Gedanke beim Testen von Hundespielzeug war natürlich: wird das Spielzeug auch überleben? Der Briard ist schließlich ein großer Hund mit kräftigen Zähnchen und einem enormen Spieltrieb.
“Fetch & Woof” hält allen Anforderungen stand, das verrate ich schon einmal und sieht mit seiner Hochglanzoptik noch dazu klasse aus, egal ob hier abgebildet in Grün oder im ebenfalls erhältlichen Pink.

Mir geht es nämlich dann doch oft so:
Ich stehe vor diesen Regalen voller Quietschhühner und schrecklich gemachten Bällen und Zerrseilen und wende mich irgendwann ab, weil ich mich nicht entscheiden kann, welche der optischen Grausamkeiten ich mir da antun soll. Daher haben wir auch nicht viel Spielzeug, sondern einige ausgewählte Dinge.
Mit dem “Fetch & Woof” konnte ich (ja… ich!) mich aber sofort anfreunden.

Aber von Anfang an:

Die Produktbeschreibung bei Puppy & Prince verspricht:

Ideales Hundespielzeug zum Apportieren und Kauen.

  • Preisgekrönte Materialzusammensetzung
  • Robust, langlebig und nachgiebig
  • Schmeckt nach Minze
  • Als Wasserspielzeug geeignet
  • 100% recycelbar, ungiftig
  • Problemlos abwaschbar
  • Durchmesser ca. 8 cm
  • Ideal für mittlere und große Hunderassen
  • Für sehr starke Kauer geeignet

Auspacken und beschnuppern

“Fetch & Woof” hält, was es verspricht. Zwar konnte ich über die preisgekrönte Materialzusammensetzung auf die Schnelle nichts finden, aber der Ball sieht super aus und macht einen robusten Eindruck.
Der erste, der das Spielzeug ausgiebig testen wollte, war mein Sohn Linus, der damit einen Riesenspaß hatte, denn “Fetch & Woof” verhält sich beim Werfen wie ein überdimensionaler Flummi - was dann sofort auch den Hund neugierig gemacht hat. Und dann gehörte der Ball dem Hund. Ich war neugierig, ob Nele auf den Minzgeschmack ansprechen würde. Tatsächlich. Der Ball wurde “angewedelt” und “bewufft”, wie sie es sonst nur bei ihren Lieblings-Ochsenziemern macht. Ob neues Spielzeug oder Minze - das neue Spielzeug war sofort akzeptiert.

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Am nächsten Tag haben wir den Outdoor Einsatz geprobt.

Spielen mit dem “Fetch & Woof” oder: der Outdoor Einsatz

Nele ist kein Apportierhund. Fangen gerne, aber Bringen - nee, dazu ist der Briard nicht gemacht. Das Werfen und den Hund fangen lassen macht trotzdem Spaß. Wenn Nele den Ball dann trotzdem mal wider Erwarten bringt, hat man allerdings ohne Tauschaktion seine liebe Mühe, ihr den Ball wieder zu entreißen…

Immerhin zeigt folgendes Bild, dass der “Fetch & Woof” wirklich ein robustes Spielzeug ist:

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Spaßeshalber haben die Kinder übrigens versucht, das Loch mit Leckerli zu befüllen, was den Ball noch einen Tick reizvoller macht - klappt also auch.

Insgesamt wurde der Ball also viel geworfen und wenig zurück gebracht, trotzdem aber jedesmal mit Begeisterung gefangen, so dass Nele auch immer mal wieder übers Ziel hinausgeschossen ist ;-)

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Dafür begegnete uns beim Spazierengehen ein echter “Ballfänger” und der hätte Neles neues Spielzeug am Liebsten mit nach Hause genommen.

Fazit?

Bei uns halten es eigentlich nur noch die Kongs länger als drei Tage aus. Alles, was in irgendeiner Form plüschig ist, wirkt nach einigen Tagen etwas erschlafft und führt dazu, dass das Wohnzimmer übersäht ist von Füllmaterial. Und alles was robust ist, fasse ich selbst nicht gerne an oder kaufe es erst gar nicht.
Da ist sowas wie der “Fetch & Woof” eine echte Alternative. Für den typischen Ball-Fänger ist es ein echter Hit.
Nach wirklich ausgiebigem Test haben wir an einer Stelle kleine Spuren von Neles Zähnen finden können, sonst aber sieht der Ball nach dem Waschen aus wie neu. Hier käme es also auf längerfristige Tests an.

Mir als Hundemensch gefällt der Ball sowohl optisch als auch haptisch - mal was anderes, mal was gelungen anderes im Gegensatz zu Kong (den ich hier aus Robustheitsgründen immer wieder anführe) oder kitschigen Quietschies.  Hier stimmt die Aufmachung voll und ganz! Dass das Ganze vom Hund ebenso akzeptiert wird, ist natürlich das, was man sich so wünscht!

Für das Spielen im Freien würde ich persönlich allerdings, gerade mit Hundemädchen, wahrscheinlich die Variante pink bevorzugen, denn der Ball hüpft extrem gut und könnte auf einer Sommerwiese schwer auffindbar sein, weil er sich doch etwas schlecht von der Umgebung abhebt.

Ein Wehmutstropfen ist sicherlich der Preis. Das Spielzeug ist mit durchgängig um die 15 Euro nicht ganz billig. Ich bin mir aber ganz sicher, dass der “Fetch & Woof” eine extrem lange Lebensdauer hat und Hund und Mensch auch noch nach Monaten und Jahren Freude macht. Ich würde mir wünschen, dass der Hersteller hier noch weiter experimentiert. Das Material lässt sicherlich auch andere Formen zu.

Insgesamt: ein positiver Test mit rundrum positivem Ergebnis, der uns allen Spaß gemacht hat! Danke!

 

Eine Antwort zum Beitrag “Fetch & Woof”

  1. Chilli

    geschrieben am 07 Mär 11 um 23:37

    Das hört sich nach Spielzeug für Chilli an! Sie liebt Bälle, rennt gerne hinterher, fängt und kaut…aber wie Nele auch: Chilli bringt nicht gern zurück ;-)
    Also wird dann schon mal länger gekaut und auch hier muß ich Dir Recht geben: Der Kong war bisher das unkaputtbarste Teil!
    Deshalb freuen wir uns immer wieder über Alternativen.

    Freudiges wedel von Chilli

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