Der Hund braucht eine Aufgabe
“Der Briard braucht eine Aufgabe” liest man mir kürzlich vor. Natürlich habe ich das längst gewusst. Sowas weiß man doch, wenn man sich einen Briard zulegt ;-) Nur ist das mit der Aufgabe so eine Sache… Ich bin mir nicht so sicher, wie diese Aufgabe aussehen könnte.
Bisher waren wir ja nicht in einer Hundeschule und haben so auch nicht Bekanntschaft schließen können mit diversen anderen Späßen, die man seinem Hund so bieten kann und damit vielleicht auch der ein oder anderen Aufgabe. Natürlich gibt es weitere, eher nützliche Aufgaben: Begleithund, Rettungshund… (Ihr seht, noch schreibe ich unqualifiziert, aber das wird noch)
Nele lernt unheimlich gerne. Das haben wir bereits festgestellt. Sie ist schnell und sie lernt auch die Zweibeinerhaltung binnen Minuten (auch wenn das einige einfach nicht glauben möchten, haben wir da bestimmt nicht hintrainiert und Nele hat auch keinen Besen verschlucken müssen).
Was Nele aber gar nicht mag, sind beispielsweise Stöckchen. Stellt man sich mit Stöckchen bewaffnet vor sie hin, sucht Blickkontakt und signalisiert, dass es gleich was zu tun gibt, erntet man bei Hund nur einen müden Blick, der einem klar sagen will: “Na gut, wenn es denn sein muss, dann schau ich halt mal hin. Wirf den blöden Stock”. Nur Hund bewegt sich meist nicht von der Stelle. Wenn Nele dann doch losläuft, dann sicherlich nur, um den Stock zu beschnuffeln. Wieder bringen? Keine Chance. Das ist der Nele einfach zu doof. Ein Apportierhund wird mein Hund nie… Alles, was in diese Richtung geht, können wir also total knicken. Außer unseren Wurf Kong. Den liebt sie. Nur eiert der immer so und ich kann nicht sonderlich gut werfen, so dass wir mit dem Teil eher die Lachnummer sind… Praktisch wäre es natürlich, dem Hund etwas Sinnvolles beizubringen. Müll raustragen beispielsweise. Nein. Spaß beiseite.
Ich überlege mir gerade, was wir, wenn das Wetter irgendwann ein bisschen ansprechender wird, machen könnten. Ich kann mir unter alledem, was man so liest, nicht recht viel vorstellen, außer durch Erzählungen von anderen oder durch hübsche Fotos. Ich weiß aber nicht, was mir Spaß macht und was dem Hund Spaß macht. Naja und dann bin ich ja selbst etwas kompliziert: ich muss auch mit den Leuten klar kommen. Wir müssen also einiges ausprobieren. Mir wäre etwas “Intellektuelleres” lieber, also ein bisschen was zum Denken, auch für den Hund, - sozusagen, und dann doch etwas Sinnvolles.
Ich bin gespannt, wo wir denn hängen bleiben. Aber ich möchte unbedingt wissen, wie die Aufgaben aussehen, die Nele Spaß machen. Nein, eine Schafsherde werde ich mir nicht zulegen, wie jener walisische Sheep Dog Fanatiker, der sich tausende von Schafen nur für seine Hunde hält. Aber wenn ich den Hund zu Aufgaben überreden konnte, vielleicht klappt’s dann ja auch mit meinen Kindern?
Die nächsten Tage also auch immer mal wieder recherchieren, rumtelefonieren und schauen.
Silvie
geschrieben am 05 Feb 09 um 10:04Guten Morgen Bayern Guten Morgen A.-K.,
ich lach mich schlapp :-)
DAS kenn ich doch irgendwoher !!!
Mein Carlchen (Kleiner Münsterländer) war über Stöckchen so was von erhaben das kannst du nicht glauben und der Blick ;-)))))
Neeee Frauchen, das is ein blödes Spiel, dazu fühle ich mich zu schlau.
Tip: bring der Nele doch das Schreiben bei, auf die Berichte freu ich mich jetzt schon.
Doch Achtung, wegen der Motorik, nicht 3 Tasten aufeinmal……
L.G: Silvie mit Stöckchen Indi
Emils Frauchen
geschrieben am 05 Feb 09 um 15:09Um Emil Zuhause auszulasten verstecke ich sein Lieblingsspieli. Er muss in einem anderen Raum warten, ich gehe das Teil verstecken, dann darf er suchen. Belohnung ist ein kurzes Zerrspiel, dann verstecke ich es wieder. Anfangs wähle ich einfach Verstecke, damit er die Lust nicht gleich verliert, später wir es dann schwieriger.
LG BB
Hoshi
geschrieben am 09 Feb 09 um 16:08Gibt mittlerweile hunderte von Büchern zu diesem Thema :-)
Unser Tipp: Schnüffelspiele von Theby.
Wüffchen
Hoshi
Pauschalreisen
geschrieben am 10 Mär 09 um 13:01Hast du es denn jetzt schonmal mit einer Hundeschule versucht? Ich habe da durchaus positive Erfahrungen gesammelt. Gerade für einen Briard ist das eigentlich optimal, da er die ständige Herausforderung sucht. Und man kann da auch nette Leute kennenlernen. Und sollte es doch nichts für dich sein, so hast du zumindest schonmal Anregungen für die Beschäftigung für deinen Hund sammeln können. Und ich bitte dich, ein einfaches Stöckchen. Da würd ich mich auch beleidigt fühlen…..;-) Er hat deine Ansprüche wohl auch schon verinnerlicht. Bin gespannt auf deine weiteren Berichte!
Anne-Kathrin
geschrieben am 10 Mär 09 um 15:22Ich hätte es gerne mit einer Hundeschule versucht - ja.
Das Thema ist leider schon ganz alt. - Vielleicht schreibe ich dazu auch nochmal was, ich hatte, ohne den Kommentar zu lesen, vorhin daran gedacht.